Aus dem Amerikanischen von Petra Koob-Pawis. Kyle ist ein junger Chemiker, der in einem pharmazeutischen Konzern in Cambridge im Labor arbeitet. Shadow ist ein jugendlicher Brandstifter, der, mit Streichhölzern und Benzinkanister bewaffnet, einen Rachefeldzug gegen rassistische Weiße im amerikanischen Süden führt. Die beiden sind Welten voneinander entfernt, aber als Kyle an der Ethik und Moral seiner Firma zweifeln muss, beginnt er mit Nachforschungen, die ihn mit Shadow zusammenführen und eine furchtbare biologische Waffe entdecken lassen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.05.2002
Gerda Wurzenberger hat drei Jugendbücher gelesen, die sich mit Gentechnologie befassen und sieht alle drei an dem schwierigen Thema gescheitert. Den Thriller des britischen Autors, in dem geheimnisvolle Dinge in einem Genlabor passieren, findet sie abgesehen von der beim Leser geweckten "kriminalistischen Neugier" nicht besonders spannend. Er lese sich zwar recht "flott", räumt Wurzenberger ein, doch bleibe kaum etwas von der Lektüre zurück. Das mag auch an der von der Rezensentin beobachteten "emotionalen Distanz" liegen, die durch die rein funktionale Verwendung der Figuren beim Leser aufrecht erhalten wird.
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