Schon als Kind musste sich Anne Cormac, geboren im Jahre 1700 als uneheliche Tochter eines wohlhabenden irischen Rechtsanwalts und einer Hausangestellten, als Junge verkleiden, damit niemand ihre wahre Identität herausfinden konnte. Nachdem ihre Eltern dann in das amerikanische Charles Town ausgewandert waren, damals Zentrum des florierenden Sklavenhandels und christlicher Doppelmoral, sollte sie plötzlich die sittsame Tochter sein, Spinett spielen und Französisch lernen und schöne Kleider tragen. Das ist nicht ihr Ding...
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…