Herausgegeben von WP Fahrenberg. Meister der komischen Kunst stellt die bedeutendsten deutschsprachigen Künstlerinnen und Künstler vor, die mit Zeichenstift, Pinsel und Wortmächtigkeit das Zeitgeschehen und unsere Gesellschaft seit etwa 1950 begleiten, erläutern und das Komische mit gebotener Ernsthaftigkeit aufzeichnen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.05.2011
Mit vergnügter Erwartung blickt Andreas Platthaus der auf vierzig Bände angelegten Reihe "Meister der komischen Kunst" entgegen. Positiv ist dem dem Rezensenten bereits aufgefallen, dass der Herausgeber WP Fahrenberg sich mit den ersten sechs Nummern nicht auf absehbare Verkaufsschlager wie Loriot oder Manfred Deix gestürzt hat. Stattdessen bringt er mit Marie Marcks, Gerhard Glück, Ernst Kahl oder Detlef Beck verdiente, aber nicht ganz so bekannte Cartoonisten an den Start, wie Platthaus zufrieden bemerkt. Zu Marie Marcks will Platthaus gar nicht viel sagen, seiner Verehrung kann sich die Doyenne der deutschen Cartoon-Kunst sicher sein. Etwas bedauerlich findet er daher, dass in Claus Kochs Vorwort vieles über deutsche Befindlichkeiten, aber nichts über die Zeichnerin selbst steht.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…