Mana Neyestani ist ein iranischer Cartoonist und Comiczeichner. Sein Martyrium begann 2006 mit dem harmlosen Bild einer Kakerlake und endete für ihn im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran. Vom Weg in dieses Gefängnis und der Flucht aus dem Iran erzählt diese Graphic Novel.
Wenn der 1973 in Teheran geborene Autor in dieser Graphic Novel seine Lebensgeschichte erzählt, erkennt Hengame Yaghoobifarah bei aller Naivität, die der Held ausstrahlt, doch die Dramatik des Geschehens. Mana Neyestani selbst war als politischer Gefangener geächtet, bevor er aus seiner Heimat nach Frankreich floh. Den Stil des Zeichners charakterisiert Yaghoobifarah als gewöhnungsbedürftig, ein wenig steril, wenngleich äußerst plastisch und detailreich. Die Handlung werde zunehmend dynamisch, erzähle von Repressionen des iranischen Regimes gegen Andersdenkende und vom internationalen Asylwesen.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…