Mit Illustrationen von Maja Bohn. Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf. Nenes Lieblingsplatz ist oben im Apfelbaum. Dort schmiedet sie zusammmen mit Coppe Pläne für ein Baumhaus. Doch dann hat der Nachbarsjunge einen Unfall, und als er endlich wieder aus dem Krankenhaus kommt, ist er nicht mehr derselbe. Das Baumhaus scheint er vergessen zu haben und alles dreht sich nur noch um Coppe und seinen neuen Hund Wolf. An einem heißen Sommertag wird Wolf beim Baden im Fluss von der Strömung mitgerissen und verschwindet spurlos. In der Nacht hat Nene plötzlich eine Idee, wo der Hund sein könnte. Ganz alleine macht sie sich auf die Suche.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.12.2014
Mit "Hunde muss man gar nicht mögen" kann Anja Herkenrath ein tolles neues Buch der niederländischen Autorin Martha Heesen empfehlen. Bewegt liest sie die Geschichte der neunjährigen Nene, von der nach einem Unfall ihres besten Freundes alle erwarten, dass sie ihn genauso behandelt wie zuvor, dabei allerdings zugleich rücksichtsvoll ist und auf den Freund aufpasst. Die Rezensentin bewundert, wie es der Autorin gelingt, in dieser ebenso warmherzigen wie lebensklugen Geschichte Nenes Perspektive Raum zu geben und darüber hinaus zu zeigen, dass es nicht lange möglich ist, die eigenen Gefühle zu unterdrücken. Großartig findet Herkenrath auch die Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Maja Bohn.
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