Mit Illustrationen von Aljoscha Blau. Der Winter 1927 war im sibirischen Dorf Pilowo unglaublich lang und kalt. Die Wölfe fanden nichts mehr zu fressen. Darum drangen sie in das Dorf ein und holten sich die Hunde. Es wird berichtet, dass sie sogar die Dorfbewohner in ihren Häusern angriffen. Von dieser wahren Begebenheit ließ sich Martin Baltscheit zu seiner neuesten Erzählung anregen: Michail, seine Frau, die fast erwachsenen Kinder Nadja und Milan und Nadjas Freund Kolja erleben einen grausamen Winter, in dem sie von Tag zu Tag in eine immer verzweifeltere Lage geraten. Als die Nahrungsmittel bedrohlich knapp werden, will Milan Hilfe aus dem Nachbardorf holen, aber er kehrt nicht wieder heim. Schließlich versuchen die Wölfe sogar, die Häuser zu stürmen. Im Frühling endlich erreicht ein Schutzgrupp der Armee das abgeschnittene Dorf und verhindert das Schlimmste.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Heinz Strunk: Memories of Heidelberg Heidelberg im Frühling! Bertram und Isolde, ein in die Jahre gekommenes Paar aus Oldenburg, möchten sich in der romantischen Kurpfalz mal einen richtig schönen Kurzurlaub… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester…