Martin Brinkmann

Heute gehen alle spazieren

Roman
Cover: Heute gehen alle spazieren
Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2001
ISBN 9783421054470
Gebunden, 158 Seiten, 16,36 EUR

Klappentext

Zwischen den Zeiten stehen, das Vergangene noch nicht verdaut und ohne Vorstellung, was werden soll. Martin Brinkmann erzählt eine Geschichte, in der am Ende rein gar nichts geklärt oder gar besser ist. Es beginnt mit einem Ende, dem Ende der Jugend, dem Ende der Schul- und Zivildienstzeit. Und hat für den Erzähler doch keine Zukunft, obwohl sie ständig näher kommt und eigentlich schon da ist.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 26.09.2001

Thomas Kraft kritisiert zunächst, dass hier eine Sammlung von Prosatexten, die bereits in Literaturzeitungen und Anthologien als Erzählungen erschienen, als Roman bezeichnet wird. Auch sonst ist Kraft nicht gerade von der Lektüre angetan. Er fühlt sich an die Popliteraten von "Tristess Royal" erinnert, nur dass er Brinkmann in seinen Schilderungen von Klobesuchen und anderen Alltagsbegebenheiten auch noch Gleichgültigkeit und Lethargie vorwirft. In angenehmer und prägnanter Kürze rät uns Thomas Kraft von Kauf und Lektüre des Buches ab: Es sei die "mentalitätsgeschichtliche Abbildung einer Generation, die ... an der eigenen Existenz schwer zweifelt ..."

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