Am 1. Juli 1858 tragen zwei Naturforscher, Charles Darwin und Alfred R. Wallace, der "Linnean Society" in London ihre Arbeiten über die Entstehung der Arten vor. Die Vorträge bleiben ohne Resonanz. Für Darwin ist der Tag noch aus anderem Grund leidvoll: Zwei seiner Kinder sind schwer erkrankt, eines ist gerade gestorben. Darwin macht sich an die schriftliche Darlegung seiner Evolutionstheorie. Das Buch wird ein Bestseller.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.02.2009
Matthias Glaubrechts biografisches Porträt Charles Darwins scheint Rezensentin Barbara Kerneck zufolge recht instruktiv zu sein. Das Buch des Evolutionsbiologen und Leiters der Abteilung "Forschung" im Berliner Museum für Naturkunde verbindet für sie eine Beschreibung der inneren Konflikte Darwins mit einer präzisen Schilderung seines Alltagslebens. Sie hat dabei einiges über das Networking des Naturwissenschaftlers erfahren, mit dem er sich öffentliche Zustimmung für sein Hauptwerk "Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl" zu sichern versuchte. Zudem hebt sie hervor, dass die Evolutionstheorie in den Augen Darwins nicht zwingend gegen Gott sprach, Darwin vielmehr aus privaten Gründen zum Atheisten wurde, als drei seiner zehn Kinder starben.
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