Einige Beiträge in diesem Buch findet Andreas Kuhlmann ausgesprochen borniert. Dazu gehört besonders der Aufsatz des Philosophen Klaus Peter Rippe, der behauptet, so der empörte Kuhlmann, nur Akademiker verfügten über die "ausreichend moralische Sensibilität", Politiker in ethischen Fragen zu beraten. Da hält es der Rezensent doch lieber mit dem kanadischen Philosophen Will Kymlicka, der abrät, sich allzusehr von philosophischen Theorien beeindrucken zu lassen: Philosophen seien nämlich notorisch uneins.
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