Matthias Quent

Keine Macht der Ohnmacht

Wie wir Krisen bewältigen und uns gegen Faschismus wehren
Cover: Keine Macht der Ohnmacht
Piper Verlag, München 2026
ISBN 9783492074704
Gebunden, 272 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Deutschland im permanenten Krisenmodus: hohe Preise, wirtschaftliche Flaute, Anschläge und politische Polarisierung. Kriege und Erderwärmung scheinen unlösbar. Darauf reagieren Menschen unterschiedlich: kämpferisch, angepasst, mit Rückzug. Immer mehr meinen, nichts tun zu können. Dabei verspricht Demokratie doch Mitbestimmung! Dieses Buch zeigt auf wissenschaftlicher Grundlage, wie die Probleme und schlechten Stimmungen in unserer krisengeplagten Gesellschaft wirken - persönlich und politisch. Verständlich erklärt es anhand von Fallgeschichten aus dem Alltag, wie wir mit Hilflosigkeit und schlechten Nachrichten umgehen können, um die Zukunft wieder in die Hand zu nehmen.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 03.03.2026

Gar so viel kommt nicht bei rum bei Matthias Quents Buch über den Rechtsruck und wie man sich ihm entgegen stellen könnte, findet Rezensent Alexander Moritz. Der Soziologe Quent geht, ausgehend von einer Befragung von mehr als tausend Personen, davon aus, dass Gefühle, insbesondere Ohnmachtsgefühle eine maßgebliche Rolle spielen bei den Erfolgen von Parteien wie der AfD. Das zeigt sich laut Quent insbesondere daran, dass es bei vielen Leuten einen Widerspruch gibt zwischen agitiertem Gefühl und passiviertem Handeln. Was dagegen tun? Quent empfiehlt demokratische Gefühlspolitik, aktivierende Rhetorik und zivilgesellschaftliche Bemühungen wider die rechte Gefahr. Allzu neu sind diese Ideen nicht, findet Moritz, der in diesem Buch höchstens ein paar Ansätze für möglichen Widerstand gegen eine drohende AfD-Regierung ausfindig macht.

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