Lady Gaga ist ein Phänomen: Schon als Kind sang sie die Hits von Michael Jackson und Cyndi Lauper nach, tanzte zu den Stones auf dem Tisch, schrieb Klavierballaden und hatte mit vierzehn ihre ersten Auftritte in den angesagtesten New Yorker Clubs. 2008 gelang ihr mit Just Dance der fulminante Durchbruch, zahlreiche Nummer-eins-Hits und Auszeichnungen folgten. Aufsehenerregende Outfits und spektakuläre Auftritte begründen ihren Ruf als "die neue Madonna" und Queen of Pop. Maureen Callahan und Sara Stewart haben schon für die New York Post über Lady Gaga berichtet - und enthüllen nun den Menschen hinter dem Megastar.
Detailreich, mitunter Übelkeit erregend und trotzdem nicht wirklich interessant findet Andrea Hanna Hünniger Biografie über den Popstar Lady Gaga. Die Autorin Maureen Callahan habe mit einiger Akribie Schul- und Exfreunde, Tourmanager, Branchenkenner und Insider befragt, und daraus ein nicht eben aufschlussreiches Porträt zusammengeschustert. Am interessantesten scheint noch die Aufklärung über Lady Gagas Upper-Westside-Oberschichtshintergrund zu sein. Doch die für die Kritikerin eigentlich interessante Frage, wie nämlich diese "tanzende Zahnbürste" so erfolgreich geworden ist, sprich: eine Erklärung des Phänomens Lady Gaga, bleibe Callahan schuldig. Statt dessen erwecke sie den Eindruck, es handele sich bei der Popdiva um einen mediengerecht "zusammen geschraubten Roboter", der lediglich Kraft seiner Künstlichkeit Aufsehen errege. Lady Gaga selbst, die diese Leerstellen möglicherweise auffüllen könne, komme nur über Fremdzitate aus Interviews und Talkshows zu Wort, weshalb sich dieses Buch letztlich nur von Banalität zu Banalität schleppe.
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