Bettine von Arnim (1785-1859), Enkelin einer Dichterin, Schwester eines Dichters und Frau eines Dichters, hatte ein langes, erfülltes, schöpferisches, wenn auch nicht immer glückliches Leben. Sie wuchs in einer Familie mit reichhaltigen Kontakten und weitgespannten Interessen auf, lernte als junges Mädchen Goethe kennen, in dessen Werk sie Spuren hinterließ, und heiratete Achim von Arnim, mit dem sie sieben Kinder bekam. Nach seinem Tod bgeann sie in Berlin eine rege schriftstellerische Tätigkeit und trat offen für demokratische Rechte und soziale Gerechtigkeit ein.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.09.2001
Für Christina Zink ist diese neu erschienene Biografie genau so, wie eine Biografie sein sollte: Die Autorin blättert nicht nur das Leben der Bettine von Arnim in einzelnen Abschnitten mit reichen Bild- und Quellennachweisen auf, sondern sie berichtet auch über den historischen und gesellschaftlichen Kontext, in dem sie lebte. Dadurch, dass Diers die sozialen Missstände der Epoche mit in die Biographie einbezieht, wird das Buch zu einem "anschaulichen Intensivkurs zur Epoche", lobt die Rezensentin.
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