Unter Mitarbeit von Robert Bloch. Auf den linken Seiten wird der bibliografische Apparat im Schema des Autorenalphabets gedruckt, auf den rechten Seiten werden entsprechende Bücher abgebildet, meist vier verkleinerte Abbildungen oder ein Buch in Originalgröße. Die Kriminalliteratur, die hier bibliographiert wurde, umfasst sämtliche Kriminalromane, -novellen, -erzählungen, -geschichten usw., die als selbständige Veröffentlichungen gelten können und einen fiktiven Charakter haben, sowie Anthologien und Heftreihen, die in deutscher Sprache im entsprechenden Zeitraum erschienen sind - auch parallel erschienene Ausgaben werden gelistet, sowie auch all jene Titel, die krimiähnlich sind und das Genre maßgeblich beeinflusst haben
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.06.2007
Der Rezensent Hubert Spiegel hört, von diesem Buch schwer begeistert, gar nicht mehr auf, Titel um Titel zu zitieren, die Mirko Schädel in seiner hoch umfangreichen - wenngleich nicht einmal auf Vollständigkeit zielenden - Bibliografie der Kriminalliteratur aufführt. Zum Beispiel: "Die hübsche kleine Hässliche". Oder: "Der Kampf um Mohammeds heiligen Pantoffel". Man erfährt offenbar gar nicht so viel über die einzelnen Titel und ihre Autoren, dafür ist die Illustration aber umso prächtiger. Auch und gerade über die Geschichte der Gebrauchsgrafik und der Covermoden lässt sich auf den mehr als tausend Seiten und in mehr als tausend Abbildungen, so Spiegel, manches lernen, einfach per Anschauung. Die Qualität der Drucke ist noch dazu "bestechend" - und der Band über alle dekorative Pracht hinaus ein "Standardwerk", um das die zukünftige Forschung zum Thema nicht herumkommt.
Rezensent Tobias Gohlis ist begeistert. Denn diese illustrierte Megabibliografie ist aus seiner Sicht geeignet, ganze Forschungszweige zum Thema deutsche Krimiliteratur neu zu entzünden. In diesem Bereich nämlich kursierten im Wesentlichen Legenden, die dieses Buch nun auf das Minutiöseste widerlegen bzw. zurechtrücken würde. Etwa 4200 Bücher habe der passionierte Verleger und Sammler in sechzehn Jahren Detektivarbeit in Augenschein genommen. Viele Exemplare existierten lediglich noch in abgelegenen Bibliotheken, oft nur als Mikrofiches. Einzigartig wird diese Bibliografie für den Rezensenten durch ihren Illustrationsteil mit etwas 1200 Abbildungen historischer Buchcover. Alles, was in den letzten 150 Jahren gestaltungstechnisch gerade neu und avantgardistisch gewesen sei, sei hier stets sogleich zur Anwendung gekommen.
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