Aus dem Englischen von Ute Mihr. Lou Brown: 15 Jahre, soziale Außenseiterin, altkluge Nervensäge, 1,78 cm und immer noch am Wachsen. Sie war eine der schnellsten Schwimmerinnen auf dem Weg nach Olympia. Bis sie kurz vor dem Ziel glorios scheiterte. Jetzt trainiert Lou drei megaheiße Jungs, die bisher immer zu cool waren, um mit ihr auch nur zu reden. Für eine Talentshow. In einem Sport, der für sie auch irgendwie neu ist. In einem Fischtank. In, glaubt es oder nicht, Unterwassertanz! Ja, Lous Leben ist sehr schnell sehr seltsam geworden. Aber seltsam ist ja nicht immer schlecht, oder?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2016
Rezensentin Verena Hoenig hat viel Spaß an dieser Geschichte über eine junge Schülerin, die ihre ganze Energie auf ein Training für Olympia verwendet hat, dann aber doch an der Qualifikation gescheitert ist. Statt um Gold zu kämpfen, trainiert sie jetzt drei Jungs, die eine Schwimm-Choreografie für eine Talentshow einüben wollen. Ein "Problembuch" hat Luurtsema dankenswerterweise nicht geschrieben, vielmehr sei "Lou und ihr Männerballett" dank seines geglückt lakonischen Erzähstils "unschlagbar komisch" geraten, freut sich die Kritikerin und verspricht: Die Mischung tragischer und komischer Elemente ergebe das "vielleicht witzigste" Jugendbuch der Saison.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.09.2016
Durchaus famos funktioniert dieser Roman für Rezensentin Marion Klötzer. Er vermengt die Motive des Leistungssports, der körperlichen Komplexe, der ersten Liebe, der Konkurrenz unter Mädchen und eines Projekts mit Jungen, die ausgerechnet eine "Unterwassertanzshow" planen, für die Rezensentin auf selbstironische und höchst amüsante Art. Tiefgang ist auch dabei, obwohl die Wassertanks auch manchmal auslaufen, verspricht sie.
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