Aus dem Persischen von Johann Christoph Bürgel. Unter den berühmten Paaren der Weltliteratur beherrscht keines das Spiel aus sehnsuchtsvollem Werben und schmerzvoller Entsagung virtuoser als Chosrou und Schirin. Missverständnisse, politische Intrigen und ein Seitensprung begleiten ihren Weg ins Glück. Schirin, "die Schöne", will den Sassanidenkönig Chosrou erst dann erhören, wenn er bereit ist, ihre Bitten zu erfüllen. Die Erledigung seiner Herrscherpflichten ist eine ihrer Bedingungen und stellt doch beide auf eine harte Probe, denn der Erhalt der Macht zwingt ihn zur Heirat mit einer anderen. Nizamis Werke inspirierten zahllose Schriftsteller bis hin zu Johann Wolfgang Goethe.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.12.2010
Fremdheit und Zauber von Nizamis epischem Liebesgedicht spürt der Rezensent auch ohne der Sprache des Originals mächtig zu sein, in dieser Übersetzung nämlich, in den Prosa-Anschnitten vor allem. Wie differenziert sich der Liebe huldigen lässt, sogar in den Streitgesprächen der Liebenden - hier geht es dem Rezensenten auf, allem zeitlichen Abstand, dem zu Nizami und dem des Autors zu seinem Stoff, zum Trotz. Die Anstrengung bei der Lektüre, die Hans-Martin Gauger nicht eben flott und reibungslos gelingt, war es ihm wert.
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