Anton hat jetzt einen Zauberhut - einen echten. Zuerst probiert Anton, einen Baum wegzuzaubern, aber der bleibt einfach stehen. Vielleicht sind Bäume für den Anfang zu groß? Also versucht es Anton mit einem Vogel. Und das klappt! Nur Lukas will es nicht glauben. Dem wird es Anton zeigen! Er zaubert ihn einfach weg. Oje, aber Lukas soll doch gar nicht weg sein... Ob er ihn wieder herzaubern kann? Das zweite Buch über den unwiderstehlichen Anton.
Das zweite Anton-Buch ist um Klassen besser als das erste, jubelt Hella Kemper, die Ole Könnecke bescheinigt, seine Aufgabe "beinahe allerbestens" erledigt zu haben. Der "reduzierte", an die Peantus gemahnende Stil hat der Rezensentin schon beim ersten Buch gefallen, hier aber trifft Könnecke auch die Sprache der Kinder zwischen drei und sechs Jahren exakt. Der Autor schafft es in ihren Augen, durch seine "scheinbar naive" Erzählweise weder albern zu wirken noch erwachsen und distanziert-ironisch von der Kanzel herunter zu predigen. Alles an der Geschichte über Antons Zauberei sei vielmehr "zwingend logisch" und deshalb "liebenswert komisch".
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.04.2006
Viel Spaß hatte Rezensent Ernst Holst mit diesem Bilderbuch. Zwar wollte er von der Handlung nichts verraten, um kein Spielverderber zu sein. Aber bereits die Art, wie er Olli Könneckes zeichnerische Zauberkünste beschreibt, lassen auf ausgesprochenes Lese- und Guckvergnügen schließen. Nach Selbstauskunft des Rezensenten wächst der Spaß beim Vorlesen sogar noch. Auch die zaubernden Helden des Buches, Anton und Lukas scheinen ausgesprochen starke Bilderbuchcharaktere zu sein. Die Lehre des Buches, das Zaubern weniger mit Physik als mit Psychologie zu tun hat, hat unser Rezensent besonders dankbar zur Kenntnis genommen.
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