Aus dem Japanischen von John Schmidt-Weigand. Am Fuße des Himalaja vor circa 2.500 Jahren: Das Ende der langen Reise Buddhas auf der Suche nach Erlösung von allem Leid ist geprägt von alten Feinschaften und gewaltsamen Auseinandersetzungen, die sich gegen sein eigenes Volk, die Shakya, richten. Erschüttert darüber, dass all seine Lehren scheinbar vergeblich waren, bittet er Brahma um Hilfe - und gelangt schließlich zur wahren Erkenntnis: Gott wohnt im Herzen eines jeden Menschen. Ein humanistisches Epos über das Leben und Wirken des Begründers des Buddhismus: vom Beginn seiner Suche nach Erlösung bis zum Eingang ins Nirwana. Für "Buddha" wurde Osamu Tezuka unter anderem mit dem renommierten Eisner-Award ausgezeichnet.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.01.2015
Osamu Tezuka galt in Japan schon als Begründer des modernen japanischen Mangas, da sorgte sein "Astroboy" für die internationale Verbreitung der Kunstform und verschaffte Tezuka den Status einer Legende, weiß Christian Gasser. Jetzt ist eines der Meisterwerke des Autors auf Deutsch erschienen, freut sich der Rezensent: in "Buddha" erzählt Tezuka die Geschichte des Religionsbegründers, wobei er sich zwar einige Freiheiten erlaubt, aber immer darauf bedacht ist, die Lehren in ihren ursprünglichen historischen Kontext einzubetten, fasst Gasser zusammen. Einzig die typischen Anachronismen und Slapstickeinlagen Tezukas wirken in dieser ansonsten ernsten Auseinandersetzung fehl am Platz, findet der Rezensent.
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