Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.02.2002
Manfred Papst geht mit diesem Band gesammelter Gedichte, die zwischen 1957 und 2000 entstanden sind, hart ins Gericht. In seiner kurzen Kritik lastet er dem Autor wegen der vielen Bildungszitate "Renommistisches" an und moniert "höchst absehbare Assoziationsketten". Richtig ärgerlich wird er über die Penetranz, mit der Sandner die "Pose des Italienkenners" einnimmt. Was Papst völlig vermisst, ist ein "eigener Ton" und ein Gespür für die "Kunst des Weglassens". Eindringlich findet er die Gedichte auch nicht. "Na ja", lautet schließlich sein ungnädiges Urteil, wobei er sich vielleicht Schlimmeres verkniffen hat.
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