Zeitung, Radio, Fernsehen: Otmar Hersche war ein ganzes Berufsleben lang mittendrin, und seine Erinnerungen sind ein Schlüsseltext zur jüngeren Mediengeschichte der Schweiz.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 19.09.2008
Der Rezensent Laurent Goetschel findet dass die Berufserinnerungen des Schweizer Journalisten Otmar Hersche sehr gut und "auf anschauliche Weise" illustrieren, wie "radikal sich die Medienlandschaft" in den letzten 50 Jahren verändert hat - zum Beispiel, wie viel Bildungsradio vor der "Privatisierung der elektronischen Medien" möglich war. Auf diesen Aspekt blickt der Journalist, der bei Zeitungen, beim Fernsehen und beim Radio gearbeitet hat, "wehmütig" zurück, doch er schätzt auch einiges an der Entwicklung: etwa , dass die politischen Attacken auf die SRG, die Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft, mit der Privatisierung aufhörten. Zudem gibt Hersche in seinen Memoiren auch einen Rückblick auf die Zeit, als der Katholizismus dominierte und bei etlichen Zeitungen " die journalistischen, politischen und religiösen Funktionen" eng verzahnt waren und man sich stark an Rom orientierte.
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