Das Buch handelt von der faszinierenden Verknüpfung der beiden Kunstformen Film und Comics. Die wechselseitigen Beeinflussungen und Durchdringungen der beiden Medien, etwa die Übernahme kinematografischer Techniken in Comics oder die Transferierung von Comics-Figuren in den Film, erreichen im Werk des italienischen Star-Zeichners Guido Crepax ihren Höhepunkt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 06.01.2001
Keinem anderen Filmstar ist widerfahren, was Louise Brooks geschah: gleich zweimal (1926 bei John Striebel und in den sechziger Jahren bei Guido Crepez) wurde sie zum Comicstar. Louise Brooks, nach dem Ruhm der zwanziger Jahre bald vergessen und verarmt, zeigte sich noch 1976 in einem Brief an Crepez sehr geschmeichelt. Dies alles wiederentdeckt und zusammengestellt zu haben, ist das Verdienst des Film Archiv Austra, das vom Rezensenten Daniel Kothenschulte in seiner ansonsten auf eine Wertung verzichtenden Besprechung dafür gelobt wird, sich mit diesem Grenzgang zwischen Film und Comic "zwischen die Stühle gesetzt" zu haben.
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