Mit 117 SW-Abbildungen. Texte auf Deutsch, Englisch und Französisch. Paris erwacht und erlebt nach der Besatzung eine neue Blüte: Kunst und Literatur florieren, der Existenzialismus trifft den Zeitgeist, das Kino wird durch die Nouvelle Vague revolutioniert und die Mode durch junge Couturiers. Und alle wiegen sich im Rhythmus von Jazz und Rock 'n' Roll. Und mittendrin Paul Almasy. Der in Ungarn geborene, weitgereiste Fotojournalist hat Paris zu seiner Heimatstadt gemacht und durchstreift sie mit wachem Blick. Wir folgen ihm ans Seine-Ufer, zu den alten Markthallen, in Musikkeller und Cafés, in die Ateliers der Künstler, aber auch in Seitengassen und Hinterhöfe. Und immer wieder gelingen ihm wunderbare Straßenfotografien, die ihn neben Henri Cartier-Bresson und Robert Doisneau zu einem der großen Chronisten des Paris der 1950er- und 1960er-Jahre machen. Mit Fotografien von Künstlern und Stars wie Alberto Giacometti, Colette, Serge Gainsbourg, Man Ray oder Yves Saint Laurent.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.07.2020
Rezensent Freddy Langer hält Paul Almasy für einen der wenigen Künstler, die die humanistische Fotografie bestens beherrschten. Auch dieser Bildband mit Fotografien aus den Jahren 1945-1970 hat den Kritiker vor allem mit der spürbaren Nähe des Fotografen zu den Menschen berührt: Almasy findet "selbst inmitten der Großstadt das Kleinstadtidyll", lobt er. Nur die Logik hinter der Anordnung erschließt sich dem Rezensenten nicht.
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