Aus dem Englischen von Sebastian Vogel. Aus welchen Stoffen sich unsere Welt zusammensetzt, wie sie sich verbinden und verwandeln lassen, hat die Menschen schon immer fasziniert. Doch erst am Ende des 19. Jahrhunderts gelang es dem exzentrischen russischen Wissenschaftler Dmitri Mendelejew, die gültige Ordnung der Elemente zu entdecken. In diesem Buch bildet das Leben Mendelejews den Ausgangspunkt für eine Darstellung der Geschichte der Chemie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.01.2001
Rezensent Matthias Holthaus ist sichtlich genervt von diesem Buch. Zwei Dinge insbesondere findet er verhängnisvoll: ein borniertes Verständnis von Wissenschaftlichkeit, das sich über Erkenntnisse der Vormoderne lustig macht, und "literarische Ambitionen", die zu ausufernden psychologischen Schilderungen der Hauptfiguren führen. Durch die von Anfang an klare Rollenverteilung ist der Geschichte, so Holthaus, "jede Spannung genommen", es regiert das "Prinzip der Wiederholung". Das führt beim Rezensenten bald zu "Bauchschmerzen". Er verweist auf das positive Gegenmodell der Schreibung von Wissenschaftsgeschichte, wie es Gaston Bachelard entwickelt hat. Davon aber sieht er Paul Strathern Welten entfernt.
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