Mit dem Aufstieg Roms zum Zentrum eines riesigen Imperiums nahm auch die römische Kunst ihre spezifischen Züge an. Paul Zankers meisterhafte Darstellung zeigt, welche Rolle dabei die Aneignung der griechischen Kultur spielte und wie sich die Bildwelten des öffentlichen und des privaten Raumes in Republik und Kaiserzeit entwickelten. Dabei bringt er die Bilder mit ihren Botschaften, die sie in ihrem jeweiligen historischen Kontext vermittelten, für uns zum Sprechen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.02.2008
Klaus Junker hat sich recht angetan Büchern der Reihe "Wissen" gewidmet, die verschiedene Kunstepochen für ein interessiertes Laienpublikum darstellen. Die Perspektive auf die römische Kunst als "historische Bildwissenschaft", die den Zweckcharakter von künstlerischen Darstellungen betont und die auch der Autor Paul Zanker einnimmt, hat sich in der Forschung durchgesetzt, betont der Rezensent, der angenehm berührt zur Kenntnis nimmt, dass Zankers Ausführungen kompakt und gut verständlich daherkommen. Der Autor stellt eingehend dar, wie die römische Kunst auf griechische Vorbilder zurückgreift, und zeigt die Veränderungen, die von der römischen Republik zur Kaiserzeit in der Intention vor allem öffentlich ausgestellter Kunstgegenstände abzulesen sind, stellt Junker zufrieden fest
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