Mit 31 Abbildungen. So, wie es optische Täuschungen gibt, so gibt es auch logische. Die 24 Geschichten dieses unterhaltsamen, leicht lesbaren Buches stammen aus der Welt der alltäglichen Entscheidungen, etwa der Medizin, der politischen Wahlsysteme, der Werbung, der Corona-Impfung oder der Schlankheitsdiäten. Was auf den ersten Blick völlig einleuchtend zu sein scheint, kann dennoch komplett in die Irre führen. Plausibel, logisch, falsch zeigt uns, wie wir Pseudo-Wahrheiten durchschauen, und gibt uns die Mittel an die Hand, die Holzwege des gesunden Menschenverstandes zu vermeiden.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 18.07.2024
Wie vermeintlich eindeutige Zusammenhänge sich als falsch herausstellen können, lernt Rezensent Gerrit Stratmann von diesem Buch. Der Mathematikprofessor Peter Gritzmann zeigt darin anhand diverser Beispiele aus Themengebieten wie der Medizin oder Aktienmärkten, was passiert, wenn Schlussfolgerungen aufgrund falscher Prämissen gezogen werden, oder Begleitumstände nicht beachtet werden. Ausschließliche Orientierung an Eigeninteresse etwa, erläutert Stratmann mit Gritzmann, kann gegebenenfalls katastrophale Folgen für die Gesamtbevölkerung haben. Man erfährt in dem Buch einiges über Wahrscheinlichkeit, Spieltheorie und ähnliche Themen und stärkt vielleicht gar die eigenen intellektuellen Abwehrkräfte gegen drohende Denkfallen, freut sich der insgesamt überzeugte Rezensent.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.06.2024
Rezensent Jörg Thomann lässt sich vom Mathematikprofessor Peter Gritzmann anhand von 24 Fallbeispielen erklären, wie Mathematik unseren Alltag bestimmt, ob bei Wahlen, beim Aktienkauf oder dem Reservieren von Sonneliegen. Dass der Autor Humor hat und anekdotisch zu erzählen weiß, kommt dem Buch zugute, findet Thomann. Denkfehler beim Konstruieren von Verschwörungstheorien legt der Professor offen und appelliert an unseren logischen Sinn, anschaulich und vergnüglich, so Thomann.
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