Aus dem Amerikanischen von Karen Nölle-Fischer. Die abenteuerliche geheime Expedition der Gruppe um den Arktisforscher Jack Winslow und seine beide Söhne muss im Jahr 1910 abgebrochen werden. Meuterei, Kälte und widrige Unwetter haben den Traum der Männer zerstört. Jetzt geht es nicht mehr darum, den Südpol zu erreichen. Jetzt müssen sie nur noch irgendwie ihre eigene Haut retten - überleben. Das festsitzende Expeditionsschiff kann aus dem Eis befreit werden, doch durch die Eismassen wird ein tiefer Riss in den Rumpf gerissen. Die Mystery sinkt. Nun scheint alles verloren - mit den notdürftig reparierten Rettungsbooten schleppen sich die Männer auf das offene Meer zu. Doch wie sollen sie in der Eiswüste und im stürmischen Meer überleben?
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 25.11.2004
Am liebsten hätte sich Rezensent Siggi Seuss nach der Lektüre von Peter Lerangis' neuen Abenteuerbänden im Internet auf die Suche nach einer vergessenen Polarexpedition um 1900 gemacht - so packend und echt schildert der Autor die Details dieser fiktiven Reise. Im Mittelpunkt des ersten Bandes steht die "schwierige Annäherung" zweier Polarforscherkinder, die gemeinsam mit ihrem Vater auf dem Weg durchs ewige Eis sind. Endet bereits dieser Teil der Geschichte mit einem "klassischen Cliffhanger" - das Forschungsschiff steckt fest, die Mannschaft beginnt zu meutern - geht es im zweiten Teil noch "dramatischer" zu. Eine Geschichte, die den Leser "packt", die aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt und somit "voller Bewegung" ist. Zurück bleibt bei Seuss der Eindruck, er sei wirklich "Zeuge einer realen Tragödie" gewesen.
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