Petra Hartlieb lebt gemeinsam mit ihrer Familie in und über einer Buchhandlung. Ihrer eigenen. Aus einer Schnapsidee heraus bemühte sie sich im Urlaub gemeinsam mit ihrem Mann um eine gerade geschlossene Traditionsbuchhandlung in Wien. Von einem auf den anderen Tag kündigte sie ihren Job und begann mit ihrer Familie ein neues Leben in einer neuen Stadt, ohne zu wissen, worauf sie sich einlässt. In diesem Buch erzählt sie ihre eigene Geschichte und die ihrer Buchhandlung. Einer Buchhandlung, die zum Wohnzimmer für die eigene Familie wird, und zum Treffpunkt für die Nachbarschaft. Mit Stammkunden, die zu Freunden werden, und Freunden, die Stammkunden sind.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.10.2014
Das geht heute also auch noch, staunt und freut sich Rezensentin Cathrin Kahlweit: Spontan und ohne nennenswerte Branchenkenntnisse ein Gebot für eine zum Verkauf stehende Buchhandlung abgeben, den Zuschlag dann tatsächlich auch erhalten, mit dem Geschäft in Wien dann eine Erfolgeschichte und schließlich dieses Buch schreiben. Und das zu einer Zeit, in der Online-Buchhändler dem stationären Buchhandel zusehends das Wasser abgraben. Als Bücherliebhaberin verliebt sich die Kritikerin bei Lektüre dieses, von der Autorin als "Danksagung" deklarierten Berichts über Alltag, Sorgen und Freuden des frischgebackenen Büchhändlerinnen-Daseins jedenfalls noch einmal in die Sinnlichkeit und Haptik von Büchern und deren tatsächlichen Kauf vor Ort.
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