Als Josys Opa stirbt, hat er im Testament völlig überraschend seine Enkelin zur zukünftigen Besitzerin des Bienenstocks bestimmt. Josy ist darüber ziemlich erstaunt, möchte den Bienenstock aber unbedingt behalten. Als Großstädterin versteht sie von Bienen allerdings gerade so viel, dass sie weiß, wie man ein Glas Honig öffnet. Aber die kleinen Tierchen begeistern sie immer mehr und zum ersten Mal in ihrem Leben brennt sie für eine Sache. Als jedoch an einem Frühsommertag ein großer Schwarm im Garten abgeht, die Familie inmitten einer Bienenwolke steht und dann auch noch die Feuerwehr anrückt, ist für Josys Mutter klar: Die Bienen müssen weg! Josy möchte ihre Bienen jedoch auf gar keinen Fall aufgeben!
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.01.2018
Das Kinderbuch "Das Jahr als die Bienen kamen" liegt absolut im Trend, findet Rezensentin Heike Nieder. Mehr noch: Auf poetische Weise wird die Geschichte der zwölfjährigen Josi erzählt, die ein Bienenvolk erbt und den Umgang mit diesem erst erlernen muss. Während die Protagonistin immer mehr Freude an ihrer neuen Aufgabe findet, lerne der junge Leser über die Wichtigkeit dieser bedrohten Insekten, die abwechselnd im Laufe des Buches aus ihrer eigenen Perspektive erzählen, so Nieder. Diesen Wechsel der Erzählperspektive, mit der die Rezensentin Bienen beim Ausschwärmen begleitet, hält sie für außerordentlich gelungen.
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