Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.03.2001
Der Rezensent mit dem Kürzel "pap." beschreibt die Gedichte des hauptberuflichen Typografen Philip Luidl wie folgt: "stille Gebilde, reimlos, knapp, gleichsam in Stein gemeißelt." Von "Exerzitien des Auges" spricht Michael Krüger in seinem Nachwort, der Rezensent sieht Stillleben vor sich, meist geglückte, nur gelegentlich unterlaufe Luidl Konventionelles oder "Kunstgewerbliches". Und wenn sie glücken, findet der Rezensent die Gedichte "wohlgesetzt" und "schimmernd".
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…