In englischer Sprache. Mit 650 Abbildungen. Housing is the most omnipresent urban typology. Housing is also the essential architecture of the human condition. Perhaps more than any other architectural species, housing determines the ways urbanites construct their lives and build their shared futures. The all-out war in Ukraine, started by the Russian Federation in 2022 has disproportionally affected housing and residential infrastructure. The destruction is so targeted, and the damage so significant that it has disfigured entire neighbourhoods and erased entire cities. With the scale of damage and loss in mind, and the future wide-ranging reconstruction that will inevitably take place after the war, this study examines the history and typologies of mass housing in Ukraine. It does so in order to evaluate what is lost, explain the diversity of modes of urban living that exist in Ukrainian cities, and finally, reconsider the narrative of how Ukrainian housing came about. The study covers the period of the last 100 years: the time of the most dramatic expansion and change in character of Ukrainian cities. It begins with the experimental buildings constructed in the Soviet Central and Eastern Ukraine and Polish Western Ukraine in the 1920s and 1930s, continues by looking at type projects from the Stalin era, as well as the serial apartment blocks built during the reigns of Khrushchev and Brezhnev and in the late USSR. Finally, it showcases individually designed, yet also typical residential buildings from the turbo-capitalist period of the 1990s and 2000s.
Kataryna Malaia und Philipp Meuser widmen sich in ihrem Katalog dem Massenwohnungsbau der Ukraine und beleuchten dessen Rolle im gegenwärtigen Krieg, erklärt Rezensent Nikolaus Bernau. Städte wie Kyjiw, Charkiw und Odesa sind nicht nur Zentren des Widerstands gegen Russland, sondern prägen auch die ukrainische Identität. Der Band zeichnet über hundert Jahre Wohnungsbau nach - von den Serienbauten der frühen Sowjetzeit über die monumentalen Boulevards Stalins bis zu den Plattenbauexperimenten der späten UdSSR und der Investorenarchitektur nach 1990, resümiert der Kritiker. Besonders auffällig ist die zentrale Rolle der Küche als sozialer Ort - ein deutlicher Unterschied, erfahren wir, zum funktionalistischen Wohnungsbau in Deutschland. Ansätze der ökologischen oder sicherheitsorientierten Transformation von ukrainischen Städten kommen allerdings kaum vor, moniert der Kritiker. Dies ist aber verschmerzbar, da der Band einen guten Überblick über die Grundlagen von 100 Jahren Städtebau in der Ukraine liefert, schließt der Kritiker.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…