Aus dem Französischen von Irene Kuhn. Drei Morde scheuchen das schläfrige Provencestädtchen Digne auf. Alles deutet darauf hin, dass die Opfer mit einer Steinschleuder getötet wurden. Man hat eine merkwürdig kleine Gestalt gesehen beim Steinesuchen an der Bléone und im Wald... Kommissar Laviolette, dessen Phantasie vor nichts zurückschreckt, hat einen ungeheuerlichen Verdacht.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.01.2001
Sacha Verna zeigt sich in ihrer kurzen Kritik begeistert von diesem Kriminalroman, dessen Autor in Frankreich "längst zu den Klassikern" des Genres zählt, wie sie betont. Zwar ist der Schluss des Buches "reichlich konstruiert", gibt die Rezensentin zu, doch der Autor ist ein "Meister der Minigeschichten" und darum, verspricht Verna, ist dem Leser die Frage nach dem Mörder "sehr bald sehr wurscht". Sie lobt die liebevolle Art, mit der sich Magnan gleichermaßen seiner Personen und der Orte annimmt, ohne je in die "Postkartenidylle" abzugleiten. Auch von der Fähigkeit des Autors, Atmosphäre zu beschwören, ist die Rezensentin ganz hingerissen.
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