Aus dem Amerikanischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Vor der Kulisse der Mega-Metropole Tokio betreibt John Rain sein Geschäft als Auftragskiller: Er ist Spezialist für natürliche Tode. Als er einen hohen Regierungsbeamten ermordet, gerät er zwischen die Fronten des amerikanischen Geheimdienstes und japanischen Mafia.
Absolut begeistert ist Rezensent Kolja Mensing von Barry Eislers "wuchtigem Debütroman". Erzählt wird die Lebensgeschichte eines Killers, der durch seine amerikanisch-japanische Herkunft in beiden Heimatländern als Fremder betrachtet wird. Da er den gesellschaftlichen Normen beider Seiten nie ganz gerecht werden kann, mutiert er zum skrupellosen Auftragskiller. "Keine Heimat", "keine Hoffnung" gebe es für den Protagonisten, was alles sehr finster sei. Aber verdammt gut zu lesen, wie der entzückte Mensing versichert.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…