Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.06.2000
Ein wenig macht sich Theo Lange über den Autor lustig. Kaum entstehen neue Medien wie einst der Buchdruck und heute das Internet - da treten schon ihre Apokalyptiker auf den Plan und warnen vor Sucht und Verblendung. Dennoch findet der Rezensent die Ausgangsfrage des Buchs - verdienen die Informationsagenten wie etwa Suchmaschinen im Internet wirklich das Vertrauen des Informationssuchenden oder "zensieren" sie die Information schon? - auf den ersten Blick durchaus spannend. Nur kritisiert Lange dann, dass der Autor den Leser seinerseits in einer ungeordneten Informationsflut ertrinken lasse, um dann zu recht banalen und natürlich pessimistischen Schlussfolgerungen zu kommen.
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