Der Erste Weltkrieg gilt als erster industrialisierter Krieg - und doch waren zwischen 1914 und 1918 Millionen von Reit-, Last- und Zugtieren für die Fortbewegung von Menschen und Material unverzichtbar. Die militärische und infrastrukturelle Bedeutung von Tieren war damit - vor allem im Vergleich zu späteren Kriegen - besonders groß. Fernab von gängigen Mythen und Heldengeschichten schildert Rainer Pöppinghege, wie im Ersten Weltkrieg massenhaft Tiere rekrutiert und eingesetzt wurden. Dabei analysiert er neben den Beziehungen zwischen Mensch und Tier auch die vielfältigen Arbeitsbereiche der Millionen Brieftauben, Pferde, Hunde, Kamele und Ochsen und fokussiert so einen vernachlässigten Aspekt der Historiographie.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 05.11.2014
Hilal Sezgin weist darauf hin, dass es Tieren auch in Friedenszeiten nicht sonderlich gut geht. Das Buch des Historikers Rainer Pöppingheges über Pferde, Hunde, Maskottchenbären und Brieftauben im Ersten Weltkrieg scheint ihr dennoch lesenswert. Das liegt an Pöppingheges nüchterner, mythen- und anekdotenfreier Erzählweise, daran, dass der Autor nicht die Alarmglocke schlägt, wenn er berichtet, auf welche Weise Tiere im Krieg litten und starben.
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