Das Buch bietet eine Darstellung der Geschichte der TU Dresden von der Gründung der Technischen Bildungsanstalt 1828 bis heute. Es bettet ihre Geschichte in den historischen Kontext ein und beschreibt sie in den unterschiedlichen politischen Systemen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Darstellung der Hochschule in der Weimarer Republik, im "Dritten Reich", ihrer Wiedereröffnung nach dem Zweiten Weltkrieg sowie in der DDR. Ein Blick auf ihre Entwicklung seit der Wiedervereinigung rundet den Band ab.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.04.2005
Reiner Pommerins "Geschichte der TU Dresden 1828-2003" scheint dem mit "reb." zeichnenden Rezensenten zumindest nicht negativ aufgefallen zu sein. Ohne auf das Buch selbst einzugehen, begnügt er sich mit einem knappen Überblick über die Geschichte der TU Dresden. So berichtet er etwa über den ausnehmend guten Ruf, den die heutige TU Dresden bald nach ihrer Gründung inne hatte, was sich unter anderem daran zeigte, dass Ende des 19. Jahrhunderts zeitweise 50 Prozent der Studenten aus dem Ausland kamen. Zu den "dunkelsten Kapiteln" der Hochschule zählt der Rezensent, dass sich die Dresdner Professorenschaft während des Nationalsozialismus nicht gegen die Entfernung jüdischer Kollegen verwahrte. Ferner erfährt man, dass in DDR viele Studenten und Hochschullehrer zur Flucht gezwungen sahen, und dass es dem SED-Regime umfassend gelang, seine machtpolitischen und ideologischen Interessen an den Hochschulen durchzusetzen.
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