Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.02.2001
"Ein zu eins" steht es im literarischen Fernduell zwischen schreibenden ost- und westdeutschen Ärztefrauen, zumindest nach dem Urteil des Rezensenten mit dem Kürzel F.P.. Viel mehr als eine kurze Zusammenfassung der erzielten Punkte einer nunmehr in den Westen verschlagenen ostdeutschen Ärztefrau scheint dem Rezensenten das Buch allerdings nicht wert zu sein. Aber immerhin "dämmert" ihm abschließend die "Erkenntnis", dass "ortsansässige Spießer" es jedem Neuen - ob nun in Ost- oder Westdeutschland - schwer machen. Ob dem Rezensenten diese Erkenntnis auch ohne das vorliegende Buch möglich gewesen wäre, lässt er jedoch als echter Unparteiischer offen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…