Marten und Sander spielen zur Zeit am liebsten am Computer: Kids City heißt ihr Lieblingsspiel, mit dem sie eine virtuelle Stadt erschaffen können. Sie bauen Häuser und Straßen, entscheiden über das Schicksal der dort wohnenden Menschen... Doch plötzlich macht sich das Computerspiel selbstständig und entführt Sander in seine künstliche Welt. Und dort herrschen mit einem Mal Angst und Schrecken. Marten macht sich große Sorgen: Wie kann er seinen Freund aus Kids City befreien? Da hat seine Schwester eine großartige Idee.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 08.11.2000
Tobias Rapp bespricht in einer knappen Doppelkritik zwei Jugendbücher, in denen die Protagonisten sich durch verschiedene Methoden der Alltagswelt entziehen.
1) Kate Thomson: "Switcher"
Der Rezensent findet die Grundidee von den Jugendlichen, die in der Lage sind, sich in beliebige Tiere zu verwandeln, um sich dem Druck ihrer Umwelt zu entziehen, "interessant", doch wenn die Protagonisten schließlich als Drachen ausziehen, um die Welt vor "Kältewesen" zu retten, scheint ihm das "ziemlich dick aufgetragen". Nachdem sie sich ansonsten immer in real existierende Tiere verwandelten, sei das "voll unrealistisch", moniert der Rezensent in jugendtauglichem Sprachgestus.
2) René Appel: "Gefangen in Kids City"
Kürzer widmet sich der Rezensent diesem Buch, in dem der jugendliche Protagonist in die virtuelle Welt seines Computerspiels "hineingesogen" wird. Nach einer knappen Inhaltsangabe stellt Rapp fest, dass - wie im zuerst besprochenen Buch - am Ende "Wunsch und Realität" miteinander vermittelt werden, allerdings mit nicht ganz so "romantischem" Ausgang.
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