Illustrationen von Manfred Bofinger. Felix Dinkhübel ist Schuhverkäufer aus Überzeugung. Ohne Zweifel ist er außerdem ein wenig weltfremd. Das nutzt nun Kevin aus. Der foppt ihn, wo er nur kann. Eines Tages lernt Herr Dinkhübel Kevins Schulkameradin Pia kennen. Er beginnt zu ahnen,dass es noch ein Leben neben den Schuhen gibt. Und dass sich auch stinkstiefelnd-stampfende Monster in richtige Leisetreter verwandeln lassen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.03.2000
Die Geschichte des schüchternen Sonderlings und Schuhverkäufers Felix Dinkhübel, der keine Frau will, sich von Kollegin Schulte aber den Hof machen lässt, hat Jörg Schindler entzückt. Er vergleicht die Schreibweise des Autors, dessen Protagonist sich "vom ganz normalen Irrsinn nicht weiter stören lässt", gar mit Peter Bichsels "Kindergeschichten" und fühlt sich auch an Loriot erinnert. Die nur selten mal ins Kalauernde abrutschenden "Sprachkapriolen" (`Raumschiff Entenscheiß`) und der "liebevoll-spöttische" Strich des Illustrators Manfred Bofinger, so Schindler, machen den Kinderroman zu einer "Mutmach-Geschichte" für jeden, der hartnäckig seinen eigenen Weg geht.
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