Wissen Sie, was ein Xenobot ist? Es ist der erste lebende Roboter, hergestellt aus embryonalen Stammzellen eines Frosches. Diese Frosch-Roboter sind nur eines der vielen, bis vor kurzem ungeahnten Ergebnisse der biotechnologischen Forschung. Die Entwicklung ist rasant, etwa in der Gentechnologie, in der Bioinformatik, oder in der synthetischen Biologie, ein junges Forschungsgebiet, das programmierbare Organismen mit neuen Eigenschaften schaffen will. Dahinter steckt der wahrscheinlich stärkste Antriebsmotor der Menschheit: die Idee der Unsterblichkeit. Ist der Traum vom ewigen Leben eine reine Utopie, oder werden wir ihn tatsächlich umsetzen können? Klar und verständlich zeigt uns Renée Schroeder, wo die Wissenschaft heute schon steht und welche Meilensteine bald tatsächlich erreicht werden können. Ihre scharfsinnige Analyse führt auch zu der Frage: Wollen wir wirklich alles für den Traum von der Unsterblichkeit tun, was möglich wird?
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 12.11.2022
Rezensent Michael Lange ist nicht von Renée Schroeders Buch zur Unsterblichkeit überzeugt: Nur einen "oberflächlichen Einstieg" biete die Biochemikerin. Der Rezensent hätte sich gewünscht, dass die Autorin mehr auf das eigentlich im Titel versprochene Thema der Unsterblichkeit und darauf, wie die Wissenschaft sich diesem nähert, eingeht. Stattdessen muss Lange mit der Beschreibung von Forschungsprojekten zum Thema Alterungsprozessen vorlieb nehmen. Manchmal würden zwar spannende wissenschaftliche Experimente angerissen, aber es bleibe leider bei Teasern. Auch die Beschäftigung mit den ethisch-moralischen Problemen vermisse er. Michael Lange empfiehlt statt Schroeders Buch eine Lektüre von Nicklas Brendborgs "Quallen altern rückwärts."
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