Aus dem Spanischen von Renee Steenbock. Herausgegeben und mit Anmerkung von der Gruppe B.A.S.T.A.. Der mexikanische Anarchist Ricardo Flores Magon (1873-1922) ist einer jener Revolutionäre, die in der Geschichte Mexikos "von oben" nicht vorkommen, obwohl er und seine Genossinnen von unschätzbarer Bedeutung für die Mexikanische Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts waren. Die mexikanischen Anarchistinnen um Ricardo Flores Magon waren sowohl die früheste als auch die radikalste Strömung der Revolution. Sie stellten die am wertesten gehenden Forderungen auf und bereiteten ideologisch den Boden für die später folgenden Aufstände der Landlosen und Entrechteten. Sie propagierten den Leitspruch "Land und Freiheit", den der legendäre Revolutionsgeneral Emiliano Zapata aufgriff, und der zum Schrei von Millionen geknechteter Bauern und Bäuerinnen, Indigenas und Industriearbeiterinnen und -arbeitern wurde.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…