Aus dem Kanadischen von Ulrich Plenzdorf. Larry will vergessen, was war. Was sein Vater ihm antat und wozu seine Mutter nur schwieg. Larry will sein wie Johnny, so stark. Und er will lieben - das Mädchen Juliet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 08.11.2000
Stephanie von Selchow fühlt sich durch diesen Jugendroman ganz in den Bann gezogen. Die Geschichte, in der ein siebzehnjähriger Dogribindianer aus einer kanadischen Kleinstadt von seinen Nöten erzählt, treffe in die "Magengrube" und sei "faszinierend" gemacht. Der Wechsel zwischen "lyrischem" und "rauem" Ton des Helden, der nie seinen "Galgenhumor" verliere, bilde das "Chaos der Pubertät" überzeugend ab und sei zudem durch Ulrich Plenzdorf "kongenial" ins Deutsche übertragen, schwärmt die Rezensentin. Dem kanadischen Autor sei damit ein lebendiger Roman gelungen, von dem sie annimmt, dass er schon bald zum "Kultbuch" avanciert.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…