Aus dem Kanadischen von Ulrich Plenzdorf. Larry will vergessen, was war. Was sein Vater ihm antat und wozu seine Mutter nur schwieg. Larry will sein wie Johnny, so stark. Und er will lieben - das Mädchen Juliet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 08.11.2000
Stephanie von Selchow fühlt sich durch diesen Jugendroman ganz in den Bann gezogen. Die Geschichte, in der ein siebzehnjähriger Dogribindianer aus einer kanadischen Kleinstadt von seinen Nöten erzählt, treffe in die "Magengrube" und sei "faszinierend" gemacht. Der Wechsel zwischen "lyrischem" und "rauem" Ton des Helden, der nie seinen "Galgenhumor" verliere, bilde das "Chaos der Pubertät" überzeugend ab und sei zudem durch Ulrich Plenzdorf "kongenial" ins Deutsche übertragen, schwärmt die Rezensentin. Dem kanadischen Autor sei damit ein lebendiger Roman gelungen, von dem sie annimmt, dass er schon bald zum "Kultbuch" avanciert.
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