Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.03.2000
Die Geschichte Robin Hoods aus der Perspektive des Sheriffs von Nottingham erzählt: ein cleverer Einfall des amerikanischen Jugendbuchautors und kongenial von Werner Schmitz (ansonsten Übersetzer von Philip Roth und Paul Auster) ins Deutsche gebracht, urteilt Marco Möller. So muss der Sheriff kein finsterer Bösewicht mehr sein und Robin Hood kein Unschuldslamm - eine moderne Variante, die auf das Gut-Böse-Schema angenehm verzichtet, meint der Rezensent.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…