Aus dem kanadischen Englisch von Karsten Singelmann. Der junge Tyler Dupree sitzt eines Abends mit seinen Freunden auf dem Dach - als plötzlich die Sterne verschwinden. Ein riesiger Energieschirm scheint sich um die Erde gelegt zu haben. Wie ist so etwas möglich? Wer ist dafür verantwortlich? Und was wird damit bezweckt? Während die Erde in Hysterie versinkt, beginnt für Tyler das Abenteuer seines Lebens...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.10.2006
Groß, aber antibombastisch findet Dietmar Dath diesen Roman von Robert Charles Wilson. Für Dath erfüllt das Buch neben denjenigen des fantastischen Genres noch weitere Ansprüche: des Generationenromans und der Gesellschaftskritik. Was, wenn es kein Außen, kein All mehr gibt? Dass Wilson bei der Beantwortung dieser Frage "bei seinen Figuren" bleibt, wie Dath schreibt, und die unangenehmsten Folgen dieser Versuchsanordnung für die Erde und ihre Bewohner schildert, rechnet der Rezensent ihm hoch an. Erst so, das legt Dath nahe, kann Wilson ethische Kategorien wie Läuterung und Verantwortung ins Spiel bringen und menschliche Begründungen.
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