Der Mann ohne Eigenschaften ist das Hauptwerk Robert Musils und gilt als einer der einflussreichsten Romane des 20. Jahrhunderts. Dieser Torso zeigt wie sich Erzählen und essayistische Welterfassung zu einer erhellenden Einheit finden.
Für Gisela Trahms ist die neue Gesamtausgabe von Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften", deren erste beide Bände nun vorliegen, gleich ein doppelter Anlass zur Freude. Zum einen, weil die Kritikerin ohnehin nie verstanden hat, wie man Musils Opus magnum als schwerfällig und "langweilig" abtun konnte, wie sie in ihrer umfangreichen Besprechung darlegt. "Schaurige Komik" attestiert sie dem Werk ebenso wie glänzend sinnliche Charakterstudien, die Thomas Mann oder Marcel Proust in nichts nachstünden. Zum anderen, weil die Edition so "handlich" und "angenehm" angelegt ist, wie Musil sie selbst 1930 zum Druck gab, lobt die Rezensentin.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…