Italienisch / Deutsch. ÜbersetzerInnen: Khatuna Arshaulidze, Simon Arshaulidze, Julia Dengg, Helmut Ege, Ilia Gasviani, Nino Idoidze, Daniel Lange, Sonja Martinelli, Mathias Müller, Maria Muroni, Felix Reinstadler und Peter Waterhouse. Roberta Dapunts Welt benennt kleine Vorgänge, die Arbeit am Bauernhof, Menschen im Dorf wie Herta, den ersten Toten in der Verwandschaft und sucht die Zweifel und das Hier-Stehen-und-Sein zu fassen. Die lyrische Sprache von Roberta Dapunt verschmilzt liturgische Formeln mit weltlichen Versen. Sie spricht von einer Heiligkeit, die sich in den täglichen Handriffen der häuslichen und bäuerlichen Arbeit eher zeigt als im Gebet. Sie führt religiöses Vokabular auf eine ursprüngliche Körperlichkeit zurück.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…