Aus dem Italienischen von Ingeborg Walther. Wer heute nach Rom kommt, steht in einer langen Tradition berühmter Besucher, von denen manche ihr Leben lang dort blieben. Ihre Erinnerungen und Zeugnisse übermitteln ein lebendiges Bild der Stadt im Laufe der Jahrhunderte. Rom war die Stadt der Päpste, mit ihrem spirituellen Anspruch und ihrer weltlichen Macht, und ein Sehnsuchtsort der Europäer, wo sich die Spuren der Antike und die moderne Pracht auf einzigartige Weise mischten. Doch zeigte Rom dem aufmerksamen Besucher auch andere Seiten: das bunte Leben von Volk und Klerus, von Künstlern, Frauen und Juden, Kurtisanen und Verbrechern. Achtzehn Begegnungen mit Rom hat Roberto Zapperi aufgegriffen, um uns ein weites Panorama der Wahrnehmung der Stadt zu präsentieren. Ein großes Rombuch von einem der besten Kenner der Geschichte Roms.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.04.2013
Bescheiden, lesenswert, wie gewohnt bei diesem Autor. So beschreibt Dirk Schümer seinen Eindruck von Roberto Zapperis Buch über Italien. Den Autor kennt er als großen Privatgelehrten, der auf dem Gebiet des Kleindramas ebenso glänzt, wie beim Historienkrimi. Das Buch findet Schümer kurzweilig, aber auch lehrreich, wenn Zapperi in die Tiefe bohrt und etwa eine Römische Geistesarchäologie erstellt. Auch zum Thema Vatikan kann ihm der Autor Unerhörtes sagen. Und die von Zapperi zum Besten gegebene Dreiecksgeschichte zwischen Winkelmann, Meng und dessen Gattin hält Schümer für meisterhaft.
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