Aus dem Niederländischen von Gregor Seferens. Ob Bentz van den Berg ("Luftgitarre") nun über Elvis, Muhammad Ali oder Harvey Keitel schreibt, ob über Jack Kerouac, David Hockney oder Douglas Coupland - immer geht es ihm um das Porträt eines Lebensgefühls, einer Erlebnisweise, einer Mentalität, um das unauflösbare künsterische Geheimnis, das diese "Helden der Popkultur" zu Ikonen ihrer Epoche macht.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.11.2001
Vorsicht, Gänsehaut, warnt Ijoma Mangold vor der popkulturellen Abhandlung des niederländischen Journalisten Roel Bentz van den Berg. Das schreibt der Rezensent aber nicht, weil er das Buch so unausstehlich findet, sondern so emotionalisierend. Und damit hat der Autor, vermutet der Rezensent, sein Ziel schon voll erreicht. Der will nämlich, behauptet Mangold, dem Leser vor Augen führen, wie der Pop unser alltägliches Leben prägt und unsere Stimmungen beeinflusst. Um das zu unterminieren, lasse er viel Pathos sprechen, aber eines, meint der Rezensent, das der Leser sicher gut verkraften kann. Mangold jedenfalls hat sich von van den Berg gerne in die mystische Welt des Pop und seine Anbetung der US-amerikanischen Kultur entführen lassen.
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