Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.01.2002
Helmut Mauró ist nicht begeistert. Für ihn ist Roland Wörners Biografie "vergleichbar Apostelbriefen", geschrieben von einem Fan für Fans, ohne jedes Bemühen um Objektivität, ja, teilweise irreführend. Ausgeblendet sei etwa der Streit um die historische Aufführungspraxis, in dem Maurò dem Dirigenten keine sehr schmeichelhafte, eher hemmende Rolle zuschreibt. Ein "Stundenbuch" sei das. Der Rezensent ist darum auch nicht verwundert, dass das Werk zwar eine "eine ausführliche Chronik, viele heimelig unscharfe Fotos und eine Diskographie" enthalte, man ein Stichwort- oder Personenverzeichnis aber vergeblich sucht.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…