Aus dem Inhalt:
-- Ohne Theorie ist die Medizin blind, und ohne Praxis lahm
-- Das biologische ist ein Teilsystem des biopsychosozialen Systems
-- Die Anamneseerhebung, ein "unmögliches" Unterfangen
-- Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient: Kunst oder Wissenschaft?
-- Die Individuelle Wirklichkeit und der Arzt
-- Visite am Krankenbett ist Aufgabe des Arztes
-- Was ist gute Medizin?
-- Therapeutische Wirksamkeit ist kein dehnbarer Begriff
-- Kann, soll, muss der Arzt ärztliche Aufgaben delegieren?
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.12.2017
Rezensent Alan Niederer empfiehlt das Buch des Psychosomatikers Rolf H. Adler allen praktizierenden Ärzten, aber auch interessierten Laien. Zu lernen ist hier laut Niederer anhand einer bunten Vielfalt an kurzweilig präsentierten Themen, wie ein biopsychosozialer Zugang zum Patienten die Wahrnehmung des Individuums mit all seinen Erfahrungen, Vorurteilen und Ängsten also, die Medizin bereichern kann. Dass die Ausführungen des Autors nicht im Widerspruch zu einer wissenschaftlich fundierten Medizin stehen, findet Niederer bemerkenswert.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Svenja Leiber: Nelka Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden…