Ein Verlag, der gerne Adliges bringt, und ein Autor, der die amerikanischen Präsidentengattinnen wie "Königinnen auf Zeit" behandelt, das passt gut zusammen, meint Michael Schwelien. Er hält das Unterfangen Gerstes für rundum gelungen. 41 Ehefrauen waren es bislang, Hillary Clinton eingeschlossen. Schwelien lobt, dass das Buch nicht in Einzelportraits auseinander fällt, sondern tatsächlich zusammenhängend so etwas wie die "weibliche Seite der amerikanischen Geschichte" präsentiert. Er attestiert dem Autor historischen Spürsinn hinsichtlich der frühen Präsidentenfrauen, Fingerspitzengefühl bei der Sklavin Sally Hemmings, die er als Quasi-Ehefrau neben Thomas Jefferson stellt, vorsichtige Neugier bei Jackie Kennedy und "den richtigen Tonfall", was Hillary Clinton betrifft, deren Professionalität der Autor gebührend zu würdigen wisse.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…